Motivdaten für Aufnäher: Anforderungen und Maßangaben
Senden Sie zunächst ein klares Motiv oder eine Referenz, Endmaße, Stückzahl und Einsatzzweck. Sie müssen weder Stickeinstellungen erraten noch vor einer Machbarkeitsprüfung Maschinendaten erstellen. Trennen Sie unverzichtbare Gestaltungselemente von offenen Entscheidungen.
Diese Angaben helfen bei der Anfrage
| Angabe | Nützliche Informationen | Zu bestätigen |
|---|---|---|
| Motiv | Vektordatei, falls vorhanden, sonst klares Bild oder Skizze | Aktuelle Version und wichtige Details |
| Maße | Breite × Höhe, Einheit und Kontur | Tatsächliches Endmaß statt Bildschirmgröße |
| Text und Farben | Exakter Wortlaut, Schreibweise und Farbreferenzen | Lesbarkeit und Farbfreigabe |
| Einsatz und Menge | Textil, Position und Stückzahl je Motiv und Farbe | Ausführung, Befestigung und Musterumfang |
Ein Bild ist keine Stickdatei
Das Bild beschreibt die Optik; Stickdaten enthalten Produktionsanweisungen. Eine andere Dateiendung ersetzt die Digitalisierung nicht. Vorhandene Maschinendaten sollten mit Vorschau und Endmaß geprüft werden, auch auf Eignung für das Material.
Dateiformate unterscheiden sich je nach Gerät. Die Brother-Dokumentation ist ein Herstellerbeispiel und beschreibt weder PAIPAI-Maschinen noch zugesicherte Dateiformate.
Kleine Details im Endmaß prüfen
Markieren Sie wichtige Schrift, Lücken und Linien. Geben Sie nicht ausschließlich eine vergrößerte Ansicht frei. Vereinfachung, Vergrößerung oder eine andere Ausführung können nötig sein. Eine allgemeine Mindestbuchstabenhöhe gilt nicht für alle Schriften, Garne und Grundstoffe.
Wilcom erläutert die Unterschiede zwischen Stick- und Druckschriften. Kritische Details sollten an einem repräsentativen Muster geprüft werden.
Kontur und Farbabsicht festlegen
Außenkontur, innere Ausschnitte und sichtbaren Grundstoff angeben. Benennen Sie, ob der Rand zum Motiv gehört. Enge Ecken und schmale Lücken müssen mit der Konstruktion geprüft werden. Eine digitale Vorschau hilft bei Text und Platzierung, ersetzt aber keine physische Farb-, Garn- oder Haptikfreigabe.
Webetiketten: Falten und Nahtzugaben
Sichtbare Fläche und gesamtes Zuschnittmaß unterscheiden. Mittelfaltung, Endfaltung und Nahtzugaben angeben. Nackenlabel, Seitennaht und Außenkennzeichnung stellen unterschiedliche Anforderungen an Position und Haptik. Ein gefaltetes Etikett ist keine Spezifikation für einen eigenständigen Webaufnäher.
Versionen eindeutig verwalten
- Jedes Motiv und jede Farbvariante mit Versionsstand benennen.
- Maße, Menge und Befestigung dieser Version zuordnen.
- Änderungen gegenüber der Vorversion ausdrücklich auflisten.
- Muster anhand derselben Referenz prüfen und Freigabe dokumentieren.
Dateien teilen
Das vollständige Formular nimmt Projektdetails auf; das Produktformular bietet einen optionalen Referenzlink. Zugriffsrechte prüfen oder die Datei über den WhatsApp-Link der Website senden. Keine Passwörter übermitteln. Preis, Mindestmenge, Musterumfang und Termine werden projektspezifisch bestätigt.
Beginnen Sie bei Bedarf mit einer Skizze. Nennen Sie Produkt, Maße, Menge, Anwendung und unverzichtbare Details sowie offene Entscheidungen. Angebot anfordern →